Selbsterkenntnis ist die Erkenntnis einer Person über das eigene Selbst. Selbsterkenntnis ist eng verwandt mit Selbstreflexion, dem Nachdenken über sich selbst, und der Selbstkritik, dem kritischen Hinterfragen und Beurteilen des eigenen Denkens, der eigenen Standpunkte und Handlungen.
Die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis setzt die Existenz von Selbstbewusstsein voraus, welches man als „reflexives, besonnenes Bewusstsein des eigenen Ich“ definieren kann. Selbsterkenntnis setzt aber auch eine gewisse Objektivität der Selbstbeobachtung und des Selbstbildes voraus, das heißt die „richtige Beurteilung der Eigenschaften, Dispositionen, Kräfte, Werte des Selbst, geschöpft aus der Vergleichung der Betätigungen und Reaktionen des eigenen Ich im Leben, in der sozialen Gemeinschaft.
Das Gegenteil von Selbsterkenntnis ist Selbsttäuschung.
Eine Folge zu geringer Selbsterkenntnis kann eine Selbstüberschätzung oder Selbstunterschätzung bzw. ein Minderwertigkeitskomplex sein.

Arroganz ist das Selbstbewußtsein des Minderwertigkeitskomplexes.
Jean Rostand (1894 - 1977)

Arroganz: ..ist eine Haltung, die Wert und Rang (Standesdünkel) oder Fähigkeiten der eigenen Person bzw. des eigenen Volkes besonders hoch veranschlagt.
Synonyme: Anmaßung, Einbildung, Geltungsbedürfnis, Hochmut, Selbstgefälligkeit, Überheblichkeit, Unverschämtheit; (gehoben) Vermessenheit; (abwertend) Blasiertheit, Eingebildetheit, Großspurigkeit, Snobismus; (umgangssprachlich abwertend) Hochnäsigkeit

Arroganz ist eine Krankheit, die in der heutigen Gesellschaft sehr weit verbreitet ist. Der Befallene hat ständig das Bedürfnis den Mitmenschen zu zeigen wie toll er ist und merkt nicht, dass das gar niemanden interessiert.
(Stupipedia)